Inhalt des Seminars

„Wenn Worte fehlen – Bilder der Seele“

Die Möglichkeiten, über die Auseinandersetzung mit Kunst an Konflikte und Probleme in unserem Unterbewusstsein zu gelangen, macht sich vor allem die Kunsttherapie zu nutze. Ihr Ziel ist es, mit den eigenen gestalterischen Ausdruckarbeiten neue Handlungs- und Verhaltensweisen in Gang zu setzen. Hier wird das Bild zum Impulsgeber, der die eigenen Themen greifbar und bewusstmacht. „Wie wirkt das Bild auf mich, und was assoziiere ich damit?“ Indem der Teilnehmer diesen Fragen nachgeht, können für ihn solche mit dem Bild verknüpften positiven Erfahrungen ins Bewusstsein gerückt werden.

Die Weiterbildung vermittelt das gestalterische Tun als nonverbale und künstlerische Ausdrucks- und Auseinandersetzungsebene. Neben den Imaginationstechniken und der Traumarbeit erlaubt die Kunsttherapie eine besondere Aktivierung und Integration bildzentrierter Bewusstseinsbereiche. Eine prozesshafte Aneinanderreihung von kreativen Gestaltungsprozesses ist durchaus erwünscht.

Das bildhafte Denken umfasst das persönliche Unbewusste, das uns besonders in Krisen- und Konfliktsituationen tiefe Aussagen über die eigene Lebenssituation vermitteln kann. Diese „inneren Bilder“ spiegeln die Summen unserer Gefühle wider, können Lösungsansätze aufzeigen und Auswege aus scheinbar ausweglosen Situationen anbieten.

Die Weiterbildung basiert auf der Bereitschaft der Selbsterfahrung.

Kosten des Seminars

EUR180,00
zzgl. Unterkunft und Verpflegung + 10,00 € Materialkosten je Teilnehmer/Modul
  • Fr, 08. November 2019, 15:00 Uhr – 20:00 Uhr +
    Sa, 09. November 2019, 09:30 Uhr – 14:30 Uhr
  • Max. Teilnehmerzahl: 10 Personen
  • Veranstaltungsort: Duisburg-Baerl
  • Seminarleitung: Gabriele Harmes-Rönchen (Gestalttherapeutin und Kunsttherapeutin, Psychoonkologin)

Ziele und Zielgruppe des Seminars

Die Seminare richten sich sowohl an Laien als auch an Praktiker in der Arbeit mit Menschen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Seminare zur Selbsterfahrung, die Praktiker als Weiterbildung oder Supervision nutzen.