Weiterbildung: Kreative Gestaltungsprozesse

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Grundgedanke der Weiterbildung

Kreative Gestaltungsprozesse (c) Gabriele Harmes-Rönchen

© Gabriele Harmes-Rönchen

Wenn Worte nicht reichen, bietet Kunsttherapie  die Chance, Gedanken, Gefühle, Ängste, Träume und Fantasien zum Ausdruck zu bringen. Das „Kunstwerk“, das dabei entsteht, wird als  „Spiegel der Seele“ betrachtet. Mit dem Verstehen der Ursymbole, der Urelemente werden in den vier Modulen der Ausbildungsreihe prozesshaft  Gedanken, Gefühle und innere Bilder  zur bewussten Wahrnehmung geleitet und zum Ausdruck gebracht.
Das bildhafte Denken ist Ausdrucksform unseres Unbewussten. Es kann  uns besonders in Krisen- und Konfliktsituationen tiefe Aussagen über die eigene Lebenssituation vermitteln. Diese „inneren Bilder“  können Lösungsansätze aufzeigen und Auswege aus scheinbar ausweglosen Situationen anbieten.

Methoden

In dieser Ausbildungsreihe werden verschiedene kreative Ausdrucksarbeiten u.a. mit Hilfe von Imaginations-, Fantasie- und Traumreisen erstellt. In dem anschließenden therapeutischen Dialog lernt der  „Erschaffende“ den Ausdruck seiner kreativen Arbeit für sich zu entschlüsseln. Das Bild wird zum Impulsgeber, der die eigenen Lebensthemen greifbar und bewusstmacht macht und so Verstehen und Veränderung ermöglicht.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Die Ausbildung richtet sich an Teilnehmer*innen, die die Kraft dieser inneren Bilder entdecken möchten. Sie können dann  dieses Wissen in ihrer Arbeit u.a. in der Begleitung von psychoonkologischen Patienten*innen, in der Hospizarbeit, in der Traumatherapie, im klinischen Setting oder in freier Praxis einsetzen.
In diesem kunsttherapeutischen Ansatz wird die Bereitschaft zur Selbsterfahrung vorausgesetzt.

Organisatorisches

Termine:

  • Modul I: 10. September 2020 – 12. September 2020
  • Modul II, 22. Oktober 2020 bis 24. Oktober 2020
  • Modul III, 04. Februar 2021 bis 06. Februar 2021
  • Modul IV, 15. April 2021 bis 17. April 2021

Die Ausbildung umfasst 80 Unterrichtsstunden. Die Module sind aufeinander aufbauend und können nicht einzeln gebucht werden.

Seminarzeiten (exemplarisch für alle Module):

  • Donnerstags: 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Freitags: 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Samstags: 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Tagungsort:
Kolpingbildungsstätte Coesfeld
Gerlever Weg 1
48653 Coesfeld
www.kolping-bildungsstaette-coesfeld.de

Unterkunft und Verpflegung
Unterkunft und Verpflegung mit drei Mahlzeiten im Einzelzimmer mit Dusche und WC kosten: 64,90€.
Die Tagungspauschale des Hauses beträgt für 12 Seminartage 110,00 €.
Das WIR-Institut hat zur Vereinfachung ein Zimmerkontingent reserviert. Bitte richten Sie Ihre Übernachtungsanfragen daher direkt an uns.

Bildungsscheck NRW
Für das Jahr 2020 kann entweder der Bildungsscheck NRW beantragt werden, der bis zu 50% der Kosten fördert, oder es besteht die Möglichkeit, die Bildungsprämie des Bundes zu beantragen.  Informationen in der Geschäftsstelle unseres Instituts: Tel: 0171/ 8350317
Die Teilnahme wird mit einem Zertifikat bescheinigt. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung vergeben, eine Warteliste kann eingerichtet werden.

Seminarleitung


Gabriele Harmes-Rönchen
Gestalt- und Kunsttherapeutin, Psychoonkologin

Zertifikat

Nach Absolvierung der vierteiligen Ausbildung erhalten die Teilnehmer_Innen ein Zertifikat mit dem Titel „Kunsttherapeut (m/w/d) des Weiterbildungsinstituts Rhein-Ruhr (WIR)“

Seminargebühren

Gesamtkosten der Weiterbildung

EUR1760,00
zzgl. Unterkunft und Verpflegung

Ihre Vorteile bei diesem Seminar

  • Persönliche Arbeitsatmosphäre

  • Kompakte und anwendungsnahe Wissensvermittlung

  • Supervision und Fallstudien

  • Individuelle Betreuung durch den Dozenten/in

  • Ausführliche Feedbackgespräche zur Selbstreflexion

  • Persönliches Zertifikat des Weiterbildungsinstitut Rhein-Ruhr (WIR)

Literaturempfehlungen als Ergänzung oder zur Vorbereitung

Lebensmut bei schwerer Krankheit

von Lothar Kuschnik

Therapie in Aktion

von Lothar Kuschnik und Arno Paschmann